David Mamet, in Chicago geboren, ist nicht nur ein international erfolgreicher Dramatiker, sondern auch ein gefragter Drehbuchautor und Regisseur. Das Time Magazine nannte Mamet einen amerikanischen Harold Pinter, nur »witziger, rasanter und mit einem feineren Gespür für die Eigentümlichkeiten von Ort und Zeit«, und der Filmkritiker Roger Ebert schrieb: »Gegenwärtig gibt es nur zwei Drehbuchautoren in Amerika, deren Stimme man erkennt, sowie man die ersten Worte vernimmt, und das sind David Mamet und Quentin Tarantino.«
1976 machte Mamet mit dem Stück American Buffalo auf sich aufmerksam, das von New Yorker Theaterkritikern zum besten Theaterstück des Jahres gewählt wurde. 1984 gewann er den Pulitzer Preis für sein Glengarry Glen Ross. Das Stück wurde 1992 mit Starbesetzung (u. a. Jack Lemmon, Al Pacino) verfilmt.
Berühmt wurde Mamet auch durch seine zahlreichen Drehbücher: für Sidney Lumet das oscar-nominierte The Verdict (1982); für Bob Rafelson Wenn der Postmann zweimal klingelt (1981); Brian De Palmas Die Unbestechlichen (1987); Jimmy Hoffa (1992), inszeniert von Danny DeVito mit Jack Nicholson in der Titelrolle; Vanja auf der 42. Straße von Louis Malle (1994); Auf Messers Schneide (1997) und Barry Levinsons Wag the Dog (1997) mit Dustin Hoffman und Robert De Niro.
Als Regisseur debütierte Mamet 1987 mit dem Kritikererfolg Haus der Spiele. Es folgten: Things Change (1988), Homicide (1991), Oleanna (1994), Die unsichtbare Falle (1997), Heist – Der letzte Coup (2001), Spartan (2004), Redbelt (2008).
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Stücke von David Mamet bei Jussenhoven & Fischer
Mamet, David
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