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Hans-Christian Schmid

* 19.08.1965

Hans-Christian Schmid wurde 1965 in Altötting geboren und lebt heute in Berlin. Nach dem Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film, München, war er Stipendiat der Drehbuchwerkstatt München und absolvierte im Rahmen des DAAD ein Drehbuchstudium an der University of Southern California in Los Angeles. 1989 drehte er seinen ersten Film "Sekt oder Selters", eine Dokumentation über süchtige Automatenspieler, die mit dem Preis der unabhängigen Filmtage in Osnabrück ausgezeichnet wurde. Es folgte, nach dem Kurzfilm "Das lachende Gewitter", der Dokumentarfilm "Die Mechanik des Wunders", über den Widerspruch zwischen Glaube und Kommerz in seiner Heimatstadt Altötting, der mit dem Agfa/Geyer-Förderpreis, dem Preis des Dokumentarfilmfestivals München und dem FBW-Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet wurde. 1994 drehte er das Fernsehspiel "Himmel und Hölle" mit Hannelore Hoger und Katja Riemann. Mit den Produzenten Jakob Claussen und Thomas Wöbke verbindet Hans-Christian Schmid eine langjährige Zusammenarbeit: Bereits "Himmel und Hölle" und sein Kinodebüt "Nach fünf im Urwald" (1996) - für das er Franka Potente entdeckte - wurden von der Claussen+Wöbke Filmproduktion produziert. Fast ebenso lange besteht die Zusammenarbeit mit Michael Gutmann als Autorenteam, die mit "Nach fünf im Urwald" begonnen hat. Für ihr Drehbuch zu "Nur für eine Nacht" (Regie: Michael Gutmann / 1997 / TV) erhielten die beiden den RTL-Fernsehpreis Goldener Löwe 1997 und den Adolf-Grimme-Preis 1997. "23" wurde 1999 in der Kategorie "Bester Film" mit dem Deutschen Filmpreis in Silber ausgezeichnet. August Diehl erhielt den Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller, sowie, ein Jahr zuvor, den Bayerischen Filmpreis für den besten Nebendarsteller. Hans-Christian Schmid erhielt den Hypo-Regie-Förderpreis beim Münchner Filmfest 1998. Mit "Crazy" brachte Hans-Christian Schmid 2000 die Verfilmung von Benjamin Leberts Romanvorlage sehr erfolgreich in die Kinos und entdeckte dabei u. a. zwei bemerkenswerte Nachwuchsschauspieler: Robert Stadlober und Tom Schilling, die für ihre Rollen in "Crazy" mit dem Bayerischen Filmpreis 2001 für die besten Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet wurden. Bei "Herz im Kopf" (Regie: Michael Gutmann / 2002 / Kino) arbeiteten Michael Gutmann (Regie und Drehbuch) und Hans-Christian Schmid (Co-Autor) wieder mit Tom Schilling zusammen.

Die Filmografie (Auswahl):
"Sekt oder Selters" (Buch und Regie / 1989 / Dokumentarfilm)
"Das lachende Gewitter" (Buch und Regie / 1991 / Kurzfilm)
"Die Mechanik des Wunders" (Buch und Regie / 1992 / Dokumentarfilm)
"Himmel und Hölle" (Buch und Regie / 1994 / TV)
"Nach fünf im Urwald" (Buch und Regie / 1996 / Kino)
"Nur für eine Nacht" (Buch, als Co-Autor von Michael Gutmann / 1997 / TV)
"23" (Regie und Buch, mit Co-Autor Michael Gutmann / 1998 / Kino)
"Crazy" (Regie und Buch, mit Co-Autor Michael Gutmann / 2000 / Kino)
"Herz im Kopf" (Buch, als Co-Autor von Michael Gutmann / 2002 / Kino)
LICHTER (Regie und Buch / mit Co-Autor Michael Gutmann / 2003 / Kino)

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