Genaues Hinhören ist nicht nur in der Musik wichtig. Speziell wenn man sich wie Ingrid Allwardt einem sprachlich-musikalischen Dissertationsthema verschrieben hat: "Die Stimme der Diotima - hörbar im Text? lesbar in der Partitur? - Friedrich Hölderlin und Luigi Nono".
Neben der Assistenz für Professor Elmar Lampson verantwortlich für das Fach Phänomenologie der Musik (Schwerpunkte: Verhältnis Sprache-Musik, Neue Musik) und die Veranstaltungsreihe "Musik auf dem Campus", eigene Forschung und Lehre im Bereich Musik im "Studium fundamentale". Außerdem zuständig für Veranstaltungsdokumentation und Publikationen der Fakultät.
Den Bezug zur Kulturpraxis bewahrt sich die gebürtige Lütjenburgerin mit ihrer Hamburger Musik-Literatur-Konzept-Agentur "alster art management", die bevorzugt Künstler und Ensembles für musikalisch-literarische Kultur-Events vermittelt und musikalisch-literarische Projekte konzipiert, plant und durchführt.
Ihre Sopranstimme leiht sie nicht nur dem hiesigen Universitäts-Chor, den sie stimmbildend unterstützt, sondern auch dem "Monteverdi Chor" der Hamburger Uni und dem "Ensemble Vocal". Bis zum 1. Staatsexamen (1999) galt ihre stimmliche Leidenschaft dem Jazzchor der Hamburger Musikhochschule (um ein blondes Haar wäre eine Deutsch- und Musiklehrerin aus der jetzigen Doktorandin geworden). Seit Januar 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät für das Studium fundamentale an der Universität Witten/Herdecke.
Geboren 1971 in Kiel, aufgewachsen im schleswig-holsteinischen Lütjenburg an der Ostsee, schwört auf Skaten und Laufen. Sie ist glücklich, wenn sich wissenschaftliches Arbeiten mit Sonne und Seeluft kombinieren lässt.
Allwardt, Ingrid