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Leonid Dobyčin




Leonid Dobyčin (1894-1936) gehört zu den großen Autoren der lange verfemten Petersburger Avantgarde, der seit dem Ende der Sowjetherrschaft, neben Daniel Charms und Isaak Babel, wiederentdeckt und angemessen gewürdigt wird. Dobyčin geriet 1935 ins Zentrum der berüchtigten Formalismus-Debatte, er wurde als Volksfeind bezeichnet. Der Roman Die Stadt N. erschien 1935, ein Jahr danach starb der Autor. Man hat lange geglaubt, er hätte sich das Leben genommen. Seit die Berichte der NKVD-Spitzel bekannt sind, die ihn in seinen Leningrader Jahren beschattet haben, sind Zweifel an dieser Version aufgekommen.

Dobyčin, Leonid
Im Gouvernement S.

Friedenauer Presse

Irgendwo im bäuerlichen Rußland, irgendwo ein Dorf um einen Bahnhof, in der Nähe eine Zuckerfabrik, und irgendwo am Dorfrand ihr Haus aus Balken, mit Blech gedeckt. Es hat zwei Zimmer: die Küche und die Stube, »Saal« genannt. Hier leben Šurka und seine Familie: die Mutter, die...

19.50 €


Dobyčin, Leonid
Evdokija

Friedenauer Presse

Leonid Dobyčin (18941936) gehört zu den großen Autoren jener lange verfemten Avantgarde, die erst nach dem Ende der Sowjetherrschaft allmählich wieder ins Bewußtsein rückt. Er ist heute unter Kennern ein Geheimtip, berühmt für seinen knappen, auf das Wesentliche reduzierten Stil. In...

9.50 €


Dobyčin, Leonid
Die Stadt N.

Friedenauer Presse

Dobyčin geriet 1935 ins Zentrum der berüchtigten FormalismusDebatte, er wurde als Volksfeind bezeichnet. Der Roman Die Stadt N. erschien 1935, ein Jahr danach starb der Autor. Man hat lange geglaubt, er hätte sich das Leben genommen. Seit die Berichte der NKVDSpitzel bekannt sind,...

22.50 €


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