Martina Jakobson, (geb. Mrochen) , aufgewachsen als Tochter deutscher und russischer Eltern in Berlin und Moskau. Sie lebt seit 2010 im Dreiländereck Schweiz, Frankreich und Deutschland in Kandern (Südbaden). Seit 2000 ist sie als freiberufliche Literaturübersetzerin und Herausgeberin aus dem Russischen, Belarussischen und Französischen tätig, moderiert Lesungen und Performances im Bereich Osteuropa. Sie studierte Slawistik und Romanistik in Berlin, Moskau und Paris.
Übersetzungen: Alexander Brener: Die Internationale der nichtlenkbaren Torpedos, 1999; Lyrikanthologie junger russischer Autoren, 2003; Marina Tarkowskaja: Splitter des Spiegels. Die Familie des Andrei Tarkowski, 2003; Nikolai Kononow: Geschichte in Landschaften, 2004; Nachdichtungen für Kompositionen von Lera Auerbach (u.a. Russisches Requiem, 2007) sowie nach Texten von Nikolai Kononow; Frontlinie – 2. Deutsch-Belarussische Anthologie. Hrsg. Zmicier Višnioŭ/ Martina Mrochen/Uljana Wolf, 2007; Innokentij Annenskij: Wolkenrauch, 2010.
Herausgeberin und Übersetzerin der Dichtung Arseni Tarkowskis: Das Leuchten der Worte (erscheint Ende 2012).