Der »Geldbeschaffer« und geheime Wahlmanager Draper Haere, bereitet gerade die Präsidentschaftskandidatur des Gouverneurs von Kalifornien vor, als er bei der Aufdeckung der Machenschaften des politischen Gegners dem Geheimnis eines rechtsorganisierten Putschs auf die Spurkommt. Während seiner lebensgefährlichen Ermittlungen engagiert er den Starreporter Morgan Citron,der voreiniger Zeit aus einem afrikanischen Gefängnis entlassen wurde, in welchem den Gefangenen Menschenfleisch aufgetischt wurde. Gemeinsam stellen sie sich gegen Kokaindealer, lateinamerikanische Generäle, korrupte US- Beamte und Citrons kaltherzige Mutter, Chefin eines Skandalblatts.
Deutscher Krimi Preis 1986!
»Dieses Buch ist definitv das beste, das ich von Ross Thomas gelesen habe. Es ist bissiger, wundervoller Stoff; die scharfe Beobachtungsgabe gepaart mit derart vergnügt boshaften Handlungssträngen hat Beifall verdient.«
Stephen King
»Der Roman brennt ein Feuerwerk skurriler Ideen ab und führt seine Figuren in herrlich absurde Situationen. Zugleich ist „Teufels Küche“ ein spannendes und düsteres, weil wahrhaftiges Buch – also eine höchst unterhaltsame Kombination von Noir und Humor (...) Das Buch wurde bereits 1983 veröffentlicht, wirkt aber an keiner Stelle abgenutzt oder verstaubt. Im Gegenteil: Gerade in Zeiten, da US-Geheimdienste Leute aus Europa entführen und in die Kerker von Guantanamo verschleppen, da sich die westliche Welt im Krieg gegen den Terror wähnt und sich das von den Taliban befreite Afghanistan wieder zum Heroinlieferanten Nummer eins mausert, behält die Handlung ihre grimmige Aktualität.«
Horst Eckert, FOCUS Online, (17.06.2008) Hier der ganze Artikel
»Es wird vermutlich eine Menge Leser geben, die Bücher von Ross Thomas kennen, ohne Ross Thomas wirklich gelesen zu haben. Wer von amerikanischen Autoren, die man dem Genre des Kriminalromans zuordnet, reden will, der muss in Deutschland wie ein Detektiv ermitteln, in welcher Fassung er sie gelesen hat. (...) Nun hat der Berliner Alexander-Verlag die Sache in die Hand genommen: Fünf Romane von Ross Thomas (von insgesamt 25) liegen inzwischen in stark überarbeiteten Ausgaben vor. Damit wird man nicht reich und berühmt, aber man rehabilitiert einen Autor, der in Amerika immer den Ruf hatte, den er verdiente.«
Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, (04.05.2008) Hier der ganze Artikel
»Wenn Bücher Feuer legen könnten, wären die Bücher von Ross Thomas wahre Brandstifter. Verkauft werden die Bücher als Kriminalromane, in Wahrheit sind es bitterböse, analytische Horrortrips in unser Selbst. Jörg Fauser beschrieb es einmal als "demokratischen Realismus": Jeder hat sein Recht auf die beschissene Realität. (...) Teufels Küche ist wie ein Stück Fleisch, von dem man weiß, dass es sich in den Zähnen festsetzt und einen bitteren Nachgeschmack hat. Dennoch kaut man weiter und weiter und weiter.«
Igor Eberhard, Tatoo Guide Europa, (30.09.2008)
Termine:
Alexander Verlag Berlin Sarah Haffner: Ausstellung und Buchpräsentation in der Galerie Tammen Am Checkpoint Charlie
12.03.2010 - 24.04.2010 mehr...
Alexander Verlag Berlin ACTING-Workshop von Wolfgang Wermelskirch
13.03.2010 - 18.03.2010 mehr...