BücherHörbücherVideoMusikAutoren
Alles
Belletristik
  Krimi
  Lyrik
Comedy
Medientheorie
Filmbuch
Theater


Links

Fauser, Jörg

Trotzki, Goethe und das Glück
Gesammelte Gedichte und Songtexte. Herausgegeben von Alexander Wewerka

408 Seiten
Alexander Verlag Berlin
Gebunden. Jörg-Fauser-Edition Band IV. Mit einem Nachwort von Franz Dobler und je einem Gespräch mit den Musikern Achim Reichel und Veronika Fischer
ISBN: 978-3-89581-117-3


24.90 €

bestellen
Fauser, Jörg: Trotzki, Goethe und das Glück

mehr zu Jörg Fauser (Autor)
mehr zu Alexander Wewerkamehr zu Franz Dobler Dobler liest Fauser (mp3)
Leseprobe Jörg Fauser Gedichte (Leseprobe)
lebendigital, AMERIKA (aus: "Fausertracks" von lebendigital) (Hoerprobe)
This div will be replaced

Jörg Fauser liest (Hoerprobe)
This div will be replaced

AW zu Fausers 65. Geburtstag, RBB Kultur (Hoerprobe)
This div will be replaced

Alexander Wewerka im Gespräch über Fauser im Deutschland Radio Kultur (Hoerprobe)
This div will be replaced


Der Band enthält die Gedichte der Einzelausgaben:

- Die Harry Gelb Story (Gedichte 1972-1973)
(Erstmals erschienen 1973 im Maro Verlag, Gersthofen.)

- Trotzki, Goethe und das Glück (Gedichte 1974–1979)
(Erstmals erschienen 1979 im Verlag Rogner & Bernhard, München.)

- Gedichte und Songtexte aus dem Nachlaß
Diese Gedichte entstanden größtenteils in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre. Die Songtexte wurden zwischen 1977 und 1985 geschrieben. Einige davon wurden von den Musikern Achim Reichel und Veronika Fischer vertont und auf Schallplatte aufgenommen.

www.achim-reichel.de
www.veronikafischer.de

Auf YouTube: Der Spieler, Eine Ewigkeit unterwegs - Songtexte von Jörg Fauser!


SCHLECHT FÜRS GESCHÄFT

Ah, heute fehlte mir völlig die Puste
für das Quentchen Wahnsinn,
das bescheidene Maß Rausch
ohne das wir lebendig vereist
und begraben sind, ich lief rum
sah nichts
fand die Sonne grausig
die Jahreszeit albern
das Bier trist
Bäume gespenstisch, Menschen
mit ihren Gesichtern, ihrem
Geseire schlicht fatal, ficken hilft auch nichts,
schreiben ist wie Spuren ins Spülwasser ritzen,
ein einziger Blick
in die Gegend genügt: lächerlich, ein
Nirwana für Nieten.

aus: Trotzki, Goethe und das Glück

»Irgendwie ging mir nicht aus dem Kopf, was Lou Schneider gesagt hat: Sieh zu, daß etwas Fleisch auf die Knochen kommt. Er hatte ein paar von den Gedichten gelesen, die ich in letzter Zeit geschrieben hatte, meistens nachts, wenn die DJs im AFN ihre behämmerten Sprüche brachten und die leeren Bierdosen auf dem Schreibtisch im Rhythmus, den meine Finger in die Maschine trommelten, zu tanzen begannen. Ich spürte schon, wie meine Finger kribbelten. Das ist aber noch nicht oft vorgekommen, dachte ich, als ich eine Minute später durch den Sprühregen und den Matsch nach Hause stiefelte, dass du eine halbe Flasche Beck's und eine einsame Frau in der Kneipe zurückläßt, nur um noch an einem Gedicht zu arbeiten. Wenn das zur Gewohnheit wird, hast du ja bald einen Band zusammen. Schon wieder ein Buch. Lou Schneider hatte verdammt recht. Man mußte eisern durchhalten«.
Jörg Fauser


»Photoalbum, Landkarte, unser Land, die Kneipe um die Ecke. Waffe, Würde. Seele und Soul. Das Vergebliche, der Mut. Sprachbuch, Präzisionsarbeit. Ich lese darin, um zu lernen und wenn's mir schlecht geht. Glanz und Elend der Liebe, Glanz und Elend des Schreibens. Ein Gesangbuch, durchzogen von einem wummernden Blues.«
Franz Dobler


PRESSESTIMMEN

»Hinter der antiästhetischen Schmutzigkeit schimmert bei Jörg Fauser immer ein unbändiger, geradezu politischer Lebens- und Liebeswille auf.«
Daniel Ketteler, Titel-Magazin, (28.01.2008)

»Fausers Gedichte sind und bleiben kräftige, an der sozialen Realität orientierte, die Kaputten und Kranken zu Protagonisten erklärende Textbrocken, die nichts, auch gar nichts mit der heutigen Gedicht-Produktion, die sich auf grammatische Neuorientierung begeben hat, diffizil Natur umschreibt oder sich selbst zerschreddert, zu tun haben (...). Diese Gedichte gehören verflixt noch mal in jedes gescheite Bücherregal.«
Björn Kuhligk, tip, (Mai 2005)

"Jörg Fausers Lyrik besitzt eine Unmittelbarkeit, einen Sättigungs grad und eine Deutlichkeit der Bilder, die z.B. auch am gegenwärtigen Punkt dieser Tradition vielen Versen beim Abtasten der Realia abgeht. (…) Das Verstörende und Überwältigende an dieser Lyrik ist aber zudem, dass sie, vor diesem Erfahrungshintergrund gesehen, überhaupt existiert, dass der Textdrang in Fauser stark genug war, um sich aus seinem Leben heraus an den Schreibtisch zu ziehen.
Tobias Roth poetenladen.de

Hinweis:
Die Hörprobe "Amerika" ist der CD FAUSERTRACKS von lebendigital entnommen.
lebendigital
Random House Audio

Die Hörprobe "Fauser liest sein Gedicht 'Amerika'" ist der Doppel-CD "Fauser O-Ton" entnommen. Die CD finden Sie
hier
News:

Schueren Verlag
Pressespiegel zum Thema Film & Kino
mehr...

Schueren Verlag
Aktuelles Gesamtverzeichnis zum Download
mehr...

Friedenauer Presse
Buch des Monats
mehr...

Schueren Verlag
Frühjahrsvorschau 2012 steht zum Download bereit
mehr...

Schueren Verlag
Soeben erschienen: Filmbulletin - Kino in Augenhöhe 1/2012
mehr...




homekontaktimpressumeinsnull webdesigninformation für verleger