Der Band enthält kurze, autobiographische Prosastücke und zehn Gedichte Anna Achmatowas. Anna Achmatowa gilt als die bedeutendste Lyrikerin der russischen Literatur, schon ihre ersten Gedichte erregten durch ihren unpathetischen Ton Aufmerksamkeit, sie wurde als frische, diesseitige Stimme bewundert. Ihre Lyrik ist ein Abschied vom Symbolismus, der die irdischen Dinge als bloße Schatten betrachtet. "hier . . . ertönte eine frische diesseitige Stimme; sie nannte jedes Ding bei seinem Namen und ließ die Intonationen des Alltagsgesprächs in schlichten, keineswegs melodischen Versen erklingen. . . . Die Lyrik steht nun nicht mehr dem Lied, sondern der Prosa nahe. Die Gedichte werden kurz und intensiv, die Worte deutlich und selbständig. Es ist nicht mehr die Musik, die den Vers bestimmt, sondern das Sachliche, der Sinn. . ." (Efim Etkind).
Zusammen mit Mandelstam, Gumiljow und Narbut, der ersten Dichtergilde, wurde sie Mitbegründerin des Akmeismus, einer Bewegung, die eine klare, rationale Verskunst anstrebte.
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